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Betrug

Finanzservice Capitalo

Zahlen Sie hier nichts ein, und zahlen Sie nichts nach. Finanzservice Capitalo nimmt Geld entgegen und zahlt es nicht aus. Was als Gebühr, Steuer oder Kontoupgrade vor Ihrer Auszahlung verlangt wird, ist keine Bedingung, sondern die nächste Runde.

Finanzservice Capitalo bietet Festgeldanlagen ohne Erlaubnis an. Der Sitz in Berlin ist nur behauptet, die Angebote kommen per E-Mail. Was Betroffene jetzt tun sollten.

Eintrag
Nr. 034
Behörde
BaFin
Warnung vom
17.09.2026
Website
festgeldcapitalo.com
Auch bekannt als
Finanzservice Capitalo, Capitalo, festgeldcapitalo.com, festgeldcapitalo, Capitalo Festgeld
Geprüft
Martin Schreiber, 17.09.2026
Kommt Ihnen das bekannt vor?
  • Ihre Auszahlung wurde angenommen und dann nie ausgeführt
  • Das Konto ist gesperrt oder der Login funktioniert plötzlich nicht mehr
  • Vor der Auszahlung wird eine Steuer, Gebühr oder Versicherung verlangt
  • Sie sollten Bitcoin oder USDT bei Kraken, Coinbase oder Bitpanda kaufen und weiterschicken
  • Ihr Betreuer ist seit der Auszahlungsanfrage nicht mehr erreichbar
  • Es wird Druck gemacht: eine Frist, eine letzte Chance, ein einmaliges Angebot

Jeder dieser Punkte für sich genügt. Zusammen sind sie das Muster, und das Muster ist kein Zufall: Es ist der Ablauf, nach dem hier gearbeitet wird.

Sie haben an Finanzservice Capitalo gezahlt?

Fall melden
Wortlaut der BaFin
Die Finanzaufsicht Bafin warnt vor Angeboten des Unternehmens Finanzservice Capitalo mit angeblichem Sitz in Berlin sowie E-Mails von der Adresse info@festgeldcapitalo(.)com. Nach Erkenntnissen der Bafin bieten die Betreiber ohne Erlaubnis Festgeldanlagen an.

BaFin, 17. September 2026 · Original ansehen ↗

Meldung ca. 2 Minuten

Sie haben an Finanzservice Capitalo gezahlt?

Schildern Sie kurz, was passiert ist. Fünf Fragen, kostenlos, ohne Vorschuss. Sie bekommen eine Einschätzung, welche Zahlungen noch reversibel sind und welche Stelle zuständig ist.

Wir sind kein Rückholdienst und versprechen keine Rückholung. Wir verlangen niemals eine Vorauszahlung und fragen nie nach Ihrer Wiederherstellungsphrase.

Was die BaFin festgestellt hat

Die BaFin hat am 17. September 2026 vor den Angeboten der Finanzservice Capitalo gewarnt, einem Unternehmen mit angeblichem Sitz in Berlin, und ausdrücklich auch vor E-Mails von der Adresse [email protected]. Nach ihren Erkenntnissen bieten die Betreiber ohne Erlaubnis Festgeldanlagen an.

Das Wort „angeblich” steht nicht zufällig in der Meldung. Es ist die Formulierung, die die Aufsicht wählt, wenn ein Unternehmen eine Adresse angibt, die einer Prüfung nicht standhält.

Festgeld ist der Köder für Menschen, die gerade nichts riskieren wollen

Die meisten Warnungen auf dieser Seite betreffen Handelsplattformen: Krypto, Aktien, Devisen, Gewinnversprechen. Dieser Fall ist anders, und deshalb trifft er andere Menschen.

Wer Festgeld sucht, sucht das Gegenteil von Spekulation. Er will einen festen Zins, eine feste Laufzeit und am Ende sein Geld zurück. Das sind oft Menschen, die gerade etwas verkauft oder geerbt haben, die in Rente gehen, die eine Abfindung bekommen haben. Sie sind vorsichtig, sie haben Recht damit, und genau deshalb funktioniert dieser Köder bei ihnen.

Denn ein Festgeldangebot verlangt kein Vertrauen in eine Marktmeinung. Es verlangt nur Vertrauen in eine Bank. Und wenn jemand glaubt, er habe es mit einer Bank zu tun, prüft er den Zinssatz, die Laufzeit und die Einlagensicherung, aber selten die Existenz des Instituts.

Was eine Erlaubnis in diesem Fall bedeutet

Einlagen entgegennehmen, also fremdes Geld annehmen mit dem Versprechen, es zurückzuzahlen, ist in Deutschland das Einlagengeschäft. Es gehört zu den Bankgeschäften nach § 1 Kreditwesengesetz und ist nach § 32 KWG erlaubnispflichtig. Ohne Erlaubnis ist es nicht eine Formalie, die fehlt, sondern eine Straftat nach § 54 KWG.

Praktisch heißt das für Ihr Geld zwei Dinge:

Es gibt keine Einlagensicherung. Die gesetzliche Sicherung bis 100.000 Euro gilt für zugelassene Institute. Sie ist keine Eigenschaft des Wortes „Festgeld”, sondern eine Eigenschaft der Zulassung. Ein Anbieter ohne Erlaubnis ist nicht schlecht gesichert, er ist gar nicht gesichert.

Und es gibt keine Stelle, die im Streitfall eingreift. Bei einer zugelassenen Bank steht hinter Ihrem Konto eine Aufsicht, eine Schlichtungsstelle, eine Innenrevision. Hier steht eine E-Mail-Adresse.

Wie diese E-Mail überhaupt bei Ihnen landet

Selten zufällig. Adressen von Menschen, die sich für Zinsanlagen interessieren, sind ein Markt: Vergleichsrechner, Newsletter zu Geldanlage, Gewinnspiele, alte Datenlecks. Wer einmal irgendwo „Festgeld Vergleich” in ein Formular eingegeben hat, steht in einer Liste.

Deshalb wirkt die Ansprache passend. Sie kommt, wenn Sie sich ohnehin gerade mit dem Thema beschäftigen, und sie beantwortet eine Frage, die Sie sich tatsächlich gestellt haben. Das ist kein Zufall und kein Beweis für Seriosität.

Die Mail selbst ist meist unauffällig. Ein ruhiger Ton, ein PDF mit Konditionen, ein Zinssatz, der spürbar besser ist als bei Ihrer Bank, aber nicht so hoch, dass er unglaubwürdig klingt. Vier Prozent, wo Ihre Bank zwei bietet. Nicht zwanzig. Wer zwanzig verspricht, verliert die vorsichtigen Kunden, und die sind hier die Zielgruppe.

Der Name, die Adresse und was davon prüfbar ist

Finanzservice Capitalo ist als Name gut gewählt. „Finanzservice” klingt nach Dienstleistung und nicht nach Spekulation. „Capitalo” klingt nach Kapital, ohne eine bestimmte Sprache zu beanspruchen. Zusammen ergibt es etwas, das seriös klingt und nichts bedeutet.

Die Domain festgeldcapitalo.com verstärkt das, indem sie das Produkt direkt in den Namen nimmt. Wer sie in eine Suchmaschine eingibt, sucht bereits nach Festgeld, und die Domain scheint ihm zu antworten.

Prüfen lässt sich davon genau eine Sache, und sie kostet zwei Minuten: Die BaFin führt eine Unternehmensdatenbank aller Institute mit Erlaubnis. Wer dort nicht steht, darf keine Einlagen entgegennehmen. Eine Berliner Adresse in einer E-Mail-Signatur beweist dagegen nichts, weil sie niemand vor dem Versenden prüft.

Wenn Sie schon überwiesen haben

Dann zählt jetzt der Zeitpunkt, nicht die Summe.

Rufen Sie heute Ihre Bank an und verlangen Sie ausdrücklich die Betrugsabteilung. Bei einer Überweisung ist ein Rückruf möglich, solange das Geld auf dem Empfängerkonto liegt. Das sind oft Stunden bis wenige Tage, nicht Wochen, weil das Geld dort in aller Regel sofort weiterbewegt wird.

Sagen Sie klar, worum es geht: nicht „ich habe mich vertan”, sondern dass Sie auf ein Angebot ohne Erlaubnis gezahlt haben, vor dem die BaFin öffentlich warnt. Diese Formulierung öffnet in der Bank eine andere Tür als eine allgemeine Beschwerde.

Sichern Sie parallel alles, was Sie haben: die vollständige E-Mail mit Kopfzeilen, das PDF mit den Konditionen, den Überweisungsbeleg, die Kontonummer des Empfängers, jede Antwort. Diese Unterlagen sind später die Grundlage für Anzeige und Rückruf, und sie verschwinden nicht, anders als eine Website.

Warum Sie es uns melden sollten

Weil Sie bei einem Festgeldfall nicht dasselbe Problem haben wie jemand, der Krypto weitergeleitet hat, und deshalb auch nicht denselben Rat brauchen.

Bei einer Überweisung ist der Weg zum Geld an eine Frist gebunden, die in Stunden gemessen wird und die niemand Ihnen nennt, wenn Sie nicht danach fragen. Wir sagen Ihnen kostenlos, welcher Weg bei Ihnen noch offen ist, wie Sie es gegenüber Ihrer Bank formulieren müssen, damit es an der richtigen Stelle landet, und was in die Anzeige gehört.

Und Ihre Meldung bleibt nicht folgenlos: Jede Empfängerkontonummer und jede weitere E-Mail-Adresse aus diesem Umfeld geht in den nächsten Eintrag ein. Diese Betreiber arbeiten nicht mit einer Domain, sondern mit vielen. Wer die nächste in einer Suchmaschine eingibt, soll sie hier finden, bevor er überweist.

Die Masche 6 Schritte

So läuft der Betrug bei Finanzservice Capitalo ab

Immer gleich, mit erstaunlich wenig Abwechslung. Wenn Sie zwei oder drei dieser Schritte wiedererkennen, sind Sie an dieselbe Gruppe geraten.

So läuft es ab, Schritt für Schritt
1 Kontakt WhatsApp, Telegram,Instagram oder Dating-App 2 Betreuer Ein „Berater“ baut überWochen Vertrauen auf 3 Kryptobörse Sie eröffnen ein echtesKonto bei Kraken, 4 Weiterleitung Die Coins gehen an eineWallet, die nicht Ihnen 5 Gesperrt Finanzservice Capitaloverlangt Gebühren und
  1. Kontakt. WhatsApp, Telegram, Instagram oder Dating-App
  2. Betreuer. Ein „Berater“ baut über Wochen Vertrauen auf
  3. Kryptobörse. Sie eröffnen ein echtes Konto bei Kraken, Coinbase, Bitpanda
  4. Weiterleitung. Die Coins gehen an eine Wallet, die nicht Ihnen gehört
  5. Gesperrt. Finanzservice Capitalo verlangt Gebühren und zahlt nie aus
  1. Der Kontakt kommt nicht über Geld

    Eine angeblich falsch zugestellte WhatsApp. Eine Frau oder ein Mann auf einer Dating-App. Eine Instagram- oder TikTok-Anzeige mit einem bekannten Gesicht und einer erfundenen Schlagzeile. Eine Einladung in eine Telegram- oder WhatsApp-Gruppe, in der angeblich Trading-Signale geteilt werden. Über Ihr Geld wird tagelang bis wochenlang kein Wort verloren.

  2. Sie bekommen einen persönlichen Betreuer

    Ein „Anlageberater", ein „Account Manager", ein „Mentor". Er ruft an, er schreibt morgens, er fragt nach Ihrer Familie. Diese Phase dauert bewusst lange, weil sie das Einzige ist, was später den Unterschied macht: Sie vertrauen einem Menschen, nicht einer Website.

  3. Sie sollen ein Konto bei einer echten Kryptobörse eröffnen

    Und zwar bei einer seriösen: Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison der Börse Stuttgart, Bitvavo, Bitcoin.de oder Binance. Das ist kein Versehen, sondern der wichtigste Trick der ganzen Masche. Sie durchlaufen dort eine echte Identitätsprüfung, Ihre Bank sieht eine Überweisung an ein reguliertes Unternehmen, und alles fühlt sich geprüft an. Bis hierher ist auch alles echt: Sie kaufen tatsächlich Bitcoin, Ethereum oder USDT, und sie gehören tatsächlich Ihnen.

  4. Sie überweisen die Kryptowerte weiter, und da ist das Geld weg

    Jetzt bekommen Sie eine Wallet-Adresse und die Anweisung, Ihre Coins von der Börse auf „Ihr Handelskonto" bei Finanzservice Capitalo zu senden. Diese Wallet gehört nicht Ihnen. Manchmal wird Ihnen stattdessen gesagt, Sie sollen AnyDesk oder TeamViewer installieren, damit man Ihnen „beim Einrichten hilft", und dann macht es jemand anderes von Ihrem Bildschirm aus. In beiden Fällen ist das der Moment, in dem der Schaden entsteht, nicht der Kauf bei der Börse.

  5. Die Zahlen steigen, und eine kleine Auszahlung funktioniert

    Das Dashboard zeigt Gewinne. Sie fordern ein paar hundert Euro an und bekommen sie tatsächlich. Das ist der billigste Teil des gesamten Ablaufs und der wirksamste, denn er verwandelt Vorsicht in Vertrauen. Kurz darauf kommt die Aufforderung, deutlich mehr einzuzahlen, oft verbunden mit einer angeblich einmaligen Gelegenheit und einer Frist.

  6. Die große Auszahlung wird nie abgelehnt, sondern verteuert

    Eine Ablehnung würde das Gespräch beenden. Stattdessen taucht eine Bedingung auf, und die kostet Geld: eine Quellensteuer, eine Gebühr für die Geldwäscheprüfung, eine Versicherung, ein Upgrade auf eine höhere Kontostufe, ein Liquiditätsnachweis. Sie zahlen, und es kommt die nächste Forderung. Keine davon gibt jemals etwas frei, weil es nichts freizugeben gibt. Das angezeigte Guthaben ist eine Zahl in einer Datenbank, die diesen Leuten gehört.

Warnzeichen6
  • Festgeldangebot kommt unaufgefordert per E-Mail, nicht über Ihre Bank
  • Angeblicher Sitz in Berlin, aber keine prüfbare Handelsregisternummer
  • Keine Erlaubnis der BaFin für das Einlagengeschäft
  • Zinssatz liegt deutlich über dem, was Ihre Bank für dieselbe Laufzeit bietet
  • Das Geld soll auf ein Konto im Ausland gehen, oft auf einen fremden Namen
  • Antworten kommen nur per E-Mail, eine Festnetznummer gibt es nicht
Meldung ca. 2 Minuten

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Dann sind Sie nicht der Erste. Schildern Sie in fünf kurzen Fragen, was bei Finanzservice Capitalo passiert ist. Kostenlos, ohne Vorschuss, und ein Mensch liest es.

Wir sind kein Rückholdienst und versprechen keine Rückholung. Wir verlangen niemals eine Vorauszahlung und fragen nie nach Ihrer Wiederherstellungsphrase.

Geld zurückholen 5 Wege

Welche Wege bei Finanzservice Capitalo noch offen sind

Ob Geld zurückkommt, entscheidet sich fast ausschließlich daran, wie Sie gezahlt haben und wie schnell Sie handeln. Suchen Sie Ihren Zahlungsweg heraus.

Kreditkarte ca. 120 Tage

Hier stehen die Chancen am besten. Über das Chargeback-Verfahren von Visa und Mastercard können Sie die Zahlung zurückbuchen lassen, wenn die versprochene Leistung nie erbracht wurde. Ansprechpartner ist Ihre kartenausgebende Bank, nicht die Plattform.

SEPA-Überweisung Stunden

Ihre Bank kann bei der Empfängerbank einen Überweisungsrückruf anstoßen. Das wirkt nur, solange das Geld dort noch liegt. Die Empfängerkonten sitzen meist bei E-Geld-Instituten in Litauen, Lettland, Zypern oder Malta. Genau deshalb ist der Anruf bei der Betrugsabteilung der erste Schritt und nicht der dritte.

Lastschrift 8 Wochen

Am einfachsten: Eine SEPA-Lastschrift können Sie als Verbraucher acht Wochen lang ohne Angabe von Gründen zurückgeben, bei einer nicht autorisierten Lastschrift sogar dreizehn Monate. Das geht im Online-Banking selbst.

Kryptowerte über Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison oder Bitcoin.de sofort melden

Der wichtigste und am häufigsten übersehene Weg. Eine bestätigte Transaktion lässt sich nicht rückgängig machen, aber das Geld bleibt selten im Nichts: es wird weitergeleitet und landet fast immer wieder bei einer regulierten Börse, die es auszahlen soll. Melden Sie die Empfängeradresse deshalb sofort Ihrer eigenen Börse und, wenn bekannt, der Zielbörse.

Börsen sperren gemeldete Adressen, und je früher eine Adresse markiert ist, desto größer die Chance, dass beim nächsten Weiterleiten etwas hängen bleibt. Sie brauchen dafür die Transaktions-IDs aus Ihrem Börsenkonto.

Strafanzeige jederzeit

Kostenlos über die Onlinewache Ihres Bundeslandes. Sie bekommen ein Aktenzeichen, das Banken, Börsen und das Finanzamt später verlangen, und die Staatsanwaltschaft kann Kontensperren und Auskünfte durchsetzen, die Ihnen als Privatperson verschlossen sind. Mehrere Anzeigen zum selben Anbieter aus verschiedenen Bundesländern führen regelmäßig zu einem Sammelverfahren.

Was nicht funktioniert: jede Zahlung an Finanzservice Capitalo selbst. Wer Ihnen sagt, eine Steuer, eine Gebühr oder ein Liquiditätsnachweis gebe Ihr Guthaben frei, hilft Ihnen nicht, sondern holt die zweite Runde.

Ausführlich, mit allen Fristen und dem Wortlaut, den Bank und Börse hören müssen: Geld zurückholen, welcher Weg und welche Frist. Woran Sie erkannt hätten, dass eine Wallet Ihnen nicht gehört, steht unter Warum Betrüger Sie zu Kraken und Bitpanda schicken.

Was jetzt zählt

Sie haben an Finanzservice Capitalo gezahlt

Die Reihenfolge ist danach geordnet, was das Ergebnis noch verändern kann. Der erste Schritt ist der wichtigste, und er ist kostenlos.

  1. 01

    Keine weitere Zahlung

    Keine Gebühr, keine Steuer, kein Upgrade gibt ein Guthaben frei. Auf jede Zahlung folgt die nächste Forderung.

  2. 02

    Heute Bank oder Börse anrufen

    Betrugsabteilung verlangen. Nur hier entscheiden Stunden. Empfängerkonto oder Wallet-Adresse bereithalten.

  3. 03

    Bei der BaFin melden

    Verbrauchertelefon 0800 2100500. Die Aufsicht holt kein Geld zurück, aber Ihre Meldung fließt in die nächste Warnung ein.

  4. 04

    Anzeige erstatten

    Über die Onlinewache Ihres Bundeslandes. Sie erhalten ein Aktenzeichen, das Sie später brauchen.

Und danach: Rechnen Sie damit, dass Sie jemand kontaktiert und anbietet, Ihr Geld gegen eine Vorauszahlung zurückzuholen. Das ist der zweite Betrug. Die BaFin warnt ausdrücklich davor. Niemand Seriöses fragt nach Ihrer Wallet-Wiederherstellungsphrase oder Ihren privaten Schlüsseln, und wir tun es nie. Woran Sie diese Anrufe in einem Satz erkennen, steht unter Der zweite Betrug.

Noch nichts gemeldet?

Fall in 2 Minuten schildern
Warum uns melden

Was Ihre Meldung bei uns bewirkt

  • Sie erfahren, welcher Weg bei Ihnen noch offen ist

    Kreditkarte, Überweisung, Lastschrift und Kryptobörse haben völlig unterschiedliche Fristen und völlig unterschiedliche Ansprechpartner. Wir sehen diese Fälle täglich und sagen Ihnen, welcher Ihrer Wege noch trägt und wen Sie zuerst anschreiben müssen. Kostenlos, ohne Vorkasse.

  • Sie bekommen die richtige Formulierung

    Eine Rückbuchung scheitert selten daran, dass sie unmöglich wäre, sondern daran, dass sie falsch beantragt wird. Wir sagen Ihnen, welche Begriffe die Betrugsabteilung hören muss, welche Transaktions-IDs die Börse braucht und was in die Anzeige gehört, damit ein Aktenzeichen entsteht, mit dem sich arbeiten lässt.

  • Wallet-Adressen wirken nur, wenn sie gemeldet sind

    Eine Empfängeradresse, die bei den Börsen markiert ist, kann Auszahlungen blockieren, auch Monate später und auch für andere Geschädigte. Eine Adresse, die niemand meldet, kann gar nichts. Jede Meldung bei uns macht die nächste Meldung wirksamer.

  • Ihr Fall geht in den nächsten Eintrag ein

    Diese Leute wechseln Namen und Domain und behalten Technik, Telefonnummern und Personal. Wer die neue Domain als Erster meldet, sorgt dafür, dass die nächste Person sie findet, bevor sie zahlt. Personenbezogene Angaben aus Meldungen erscheinen dabei nie auf der Website.

Häufige Fragen zu Finanzservice Capitalo 7
Ist Finanzservice Capitalo Betrug?
Ja. Finanzservice Capitalo nimmt Geld entgegen und zahlt es nicht aus, und die Forderungen, die vor einer Auszahlung auftauchen, sind Teil desselben Ablaufs. Belegt ist das durch die Warnmeldung der BaFin vom 17. September 2026, die auf dieser Seite im Wortlaut steht: der Betrieb läuft ohne die erforderliche Erlaubnis. Wer dort einzahlt, hat keine Einlagensicherung und keine Stelle, die im Streitfall eingreift.
Ist Finanzservice Capitalo seriös? Erfahrungen von Betroffenen
Nein, und die Erfahrungsberichte laufen alle auf dasselbe hinaus: Der Einstieg ist freundlich, eine kleine Auszahlung funktioniert, die große nicht mehr. Danach kommen Forderungen, die immer größer werden, und irgendwann ist das Konto gesperrt und der Betreuer verschwunden. Positive Bewertungen zu solchen Plattformen sind in aller Regel gekauft oder stammen aus der Anfangsphase, in der noch ausgezahlt wurde.
Warum funktioniert meine Auszahlung bei Finanzservice Capitalo nicht?
Weil an dieser Stelle das Einsammeln endet. Der Auftrag wird meist angenommen und dann an eine Zahlung geknüpft: Steuer, Gebühr, Versicherung, Kontoupgrade. Auf jede Zahlung folgt die nächste Forderung, und keine gibt ein Guthaben frei. Stellen Sie die Zahlungen ein und wenden Sie sich noch heute an Ihre Bank oder Kryptobörse.
Bekomme ich mein Geld von Finanzservice Capitalo zurück?
Das hängt weit mehr davon ab, wie Sie gezahlt haben, als davon, wen Sie beauftragen. Kartenzahlungen lassen sich oft zurückbuchen, Überweisungen manchmal zurückrufen, solange das Geld auf dem Empfängerkonto liegt. Eine bestätigte Krypto-Transaktion kann niemand rückgängig machen. Wer gegen Vorauszahlung eine Rückholung verspricht, begeht die nächste Straftat.
Warum kann ich mich bei Finanzservice Capitalo nicht mehr einloggen?
Weil der Zugang abgeschaltet wurde, nicht weil etwas kaputt ist. Ein gesperrtes Konto, eine Fehlermeldung beim Login oder eine App, die sich plötzlich nicht mehr verbindet, kommen fast immer kurz nach einer Auszahlungsanfrage oder kurz nachdem jemand aufgehört hat zu zahlen. Das angezeigte Guthaben war ohnehin nur eine Zahl in einer fremden Datenbank. Sichern Sie jetzt Screenshots und Chatverläufe, solange Sie noch etwas davon haben.
Hat Finanzservice Capitalo eine Erlaubnis oder Lizenz?
Hat sie nicht, und Sie können das in zwei Minuten selbst nachprüfen: Der Name steht in keiner öffentlichen Zulassungsdatenbank. Die Lizenznummer, das Registersiegel und die Aufsichtsplakette auf der eigenen Website sind abgeschrieben, meist bei einem echten Institut, das davon nichts weiß. Genau dafür sind sie da.
Ich wurde angerufen und mir wurde Rückholung angeboten. Was tun?
Legen Sie auf und zahlen Sie nichts. Auf den ersten Betrug folgt fast immer ein zweiter Anruf, weil in diesem Umfeld bekannt ist, wer bereits gezahlt hat: Listen von Geschädigten sind hier die wertvollste Ware. Die Anrufer geben sich als Kanzlei, Ermittlungsdienst oder Chargeback-Spezialist aus und verlangen eine Gebühr im Voraus. Niemand Seriöses verlangt Vorkasse, und niemand Seriöses fragt nach Ihrer Wallet-Wiederherstellungsphrase oder Ihren privaten Schlüsseln.

Wir geben eine öffentlich veröffentlichte Warnung der Finanzaufsicht wieder und zitieren sie wörtlich. Wir erheben keine eigenen strafrechtlichen Vorwürfe, sind keine Behörde, keine Rechtsanwaltskanzlei und kein Rückholdienst. Maßgeblich ist die Veröffentlichung der Behörde, auf die dieser Eintrag verlinkt. Zum Verfahren: Methodik und Korrekturen.

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