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Betrug

Fanoren und Wertqor

Zahlen Sie hier nichts ein, und zahlen Sie nichts nach. Fanoren und Wertqor nimmt Geld entgegen und zahlt es nicht aus. Was als Gebühr, Steuer oder Kontoupgrade vor Ihrer Auszahlung verlangt wird, ist keine Bedingung, sondern die nächste Runde.

13 fast identische Websites unter den Namen Fanoren und Wertqor werben mit KI-Geldanlage. Ohne Erlaubnis, ohne Aufsicht. Was dahintersteckt.

Eintrag
Nr. 030
Behörde
BaFin
Warnung vom
16.09.2026
Website
fanorenki24.de
Auch bekannt als
Fanoren, Wertqor, Fanorenki, fanorenki24.de, fanorenki.de, fanorenki.io, fanoren-direkt.de, fanoren-finanz.de, fanoren-geld.de, fanoren-kapital.de, fanoren-konto.de, fanoren-sparen.de, fanorfinanz.de, wertqor.de, wertqor-ki.de, wertqorki.de
Geprüft
Martin Schreiber, 17.09.2026
Kommt Ihnen das bekannt vor?
  • Ihre Auszahlung wurde angenommen und dann nie ausgeführt
  • Das Konto ist gesperrt oder der Login funktioniert plötzlich nicht mehr
  • Vor der Auszahlung wird eine Steuer, Gebühr oder Versicherung verlangt
  • Sie sollten Bitcoin oder USDT bei Kraken, Coinbase oder Bitpanda kaufen und weiterschicken
  • Ihr Betreuer ist seit der Auszahlungsanfrage nicht mehr erreichbar
  • Es wird Druck gemacht: eine Frist, eine letzte Chance, ein einmaliges Angebot

Jeder dieser Punkte für sich genügt. Zusammen sind sie das Muster, und das Muster ist kein Zufall: Es ist der Ablauf, nach dem hier gearbeitet wird.

Sie haben an Fanoren und Wertqor gezahlt?

Fall melden
Wortlaut der BaFin
Nach Erkenntnissen der Bafin bieten die Betreiber der Websites ihre Geschäfte dort ohne Erlaubnis der Bafin an. Sie werden nicht von der Bafin beaufsichtigt.

BaFin, 16. September 2026 · Original ansehen ↗

Meldung ca. 2 Minuten

Sie haben an Fanoren und Wertqor gezahlt?

Schildern Sie kurz, was passiert ist. Fünf Fragen, kostenlos, ohne Vorschuss. Sie bekommen eine Einschätzung, welche Zahlungen noch reversibel sind und welche Stelle zuständig ist.

Wir sind kein Rückholdienst und versprechen keine Rückholung. Wir verlangen niemals eine Vorauszahlung und fragen nie nach Ihrer Wiederherstellungsphrase.

Dreizehn Websites, ein Betrieb

Die BaFin hat am 16. September 2026 vor einer ganzen Reihe fast identischer Websites gewarnt, die unter den Namen Fanoren und Wertqor auftreten. Der Aufsicht sind dabei diese Adressen bekannt geworden:

fanorenki24.de, fanorenki.de, fanorenki.io, fanoren-direkt.de, fanoren-finanz.de, fanoren-geld.de, fanoren-kapital.de, fanoren-konto.de, fanoren-sparen.de, fanorfinanz.de, wertqor.de, wertqor-ki.de und wertqorki.de.

Das sind keine dreizehn Unternehmen. Das ist ein Betrieb mit dreizehn Eingängen. Eine Domain kostet ein paar Euro im Jahr, und dieselbe Website unter dreizehn Adressen zu betreiben ist die Arbeit eines Nachmittags. Wird eine Adresse gemeldet, abgeschaltet oder aus den Suchergebnissen entfernt, laufen die anderen zwölf weiter.

Deshalb hilft es Ihnen wenig, nach einem Namen zu suchen. Suchen Sie nach der exakten Adresse, die man Ihnen genannt hat.

Die Namen sind Zufallsgeneratoren

„Fanoren”. „Wertqor”. „Fanorenki”. Diese Wörter bedeuten nichts, in keiner Sprache. Sie sind so gewählt, dass sie nach Finanztechnologie klingen und dass zu ihnen noch freie Domains existieren.

Genau das ist ein Warnzeichen für sich. Ein echtes Institut baut einen Namen über Jahre auf und hängt Reputation daran. Wer einen Namen benutzt, der beliebig austauschbar ist, plant nicht, ihn lange zu benutzen.

Die Bausteine der Domains verraten die Zielgruppe: -geld, -sparen, -konto, -kapital, -finanz, -direkt. Das sind die Wörter, die Menschen in eine Suchmaschine tippen, wenn sie Geld sicher anlegen wollen. Die Domains sind so gebaut, dass sie genau diese Suchen abfangen.

Der Köder heißt Künstliche Intelligenz

Die BaFin zitiert in ihrer Meldung den Werbetext, mit dem diese Seiten arbeiten. Er beginnt damit, dass immer mehr deutsche Haushalte eine neue Einkommensquelle entdeckten: eine KI, die ihre Bank ihnen nie angeboten habe.

Dieser Satz macht drei Dinge gleichzeitig, und er macht sie gut. Er erzeugt das Gefühl, etwas zu verpassen, das andere schon haben. Er stellt Ihre Bank als jemanden dar, der Ihnen etwas vorenthält. Und er hängt das Versprechen an ein Schlagwort, das gerade jeder kennt und fast niemand prüfen kann.

Beachten Sie auch, was der Text vorsichtshalber dazusagt: dass es keine Gewinngarantien gebe. Das ist kein Anfall von Ehrlichkeit, sondern eine Absicherung. Sie soll den Text seriös wirken lassen und später als Ausrede dienen.

Künstliche Intelligenz erzeugt keine Rendite. Sie ist eine Rechenmethode, keine Einnahmequelle. Wo eine Plattform Ihnen Gewinne anzeigt, zeigt sie eine Zahl an, die jemand in eine Datenbank geschrieben hat.

Was „keine Aufsicht” praktisch bedeutet

Die BaFin schreibt: Die Betreiber bieten ihre Geschäfte ohne Erlaubnis an und werden nicht beaufsichtigt.

Für Sie heißt das dreierlei. Es gibt keine Einlagensicherung, also auch nicht die 100.000 Euro, die bei einer zugelassenen deutschen Bank gesetzlich geschützt sind. Es gibt keine Trennung zwischen Ihrem Geld und dem Geld der Betreiber. Und es gibt keine Stelle, die im Streitfall eingreift, weil niemand zuständig ist für ein Geschäft, das gar nicht erlaubt ist.

Wer die Betreiber sind, weiß die Aufsicht bis heute nicht. In der Meldung stehen keine Namen, weil es keine gibt.

Wenn Sie schon eingezahlt haben

Der Ablauf ist bei diesen Plattformen bemerkenswert einheitlich: eine kleine erste Einzahlung, steigende Zahlen auf dem Bildschirm, eine kleine Auszahlung, die tatsächlich funktioniert, dann die große Einzahlung. Und im Moment der großen Auszahlung eine Forderung: eine Quellensteuer, eine Gebühr für die Geldwäscheprüfung, eine Versicherung, ein Kontoupgrade.

Häufig soll diese Zahlung in Kryptowerten erfolgen. Man schickt Sie zu Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison oder Bitcoin.de, lässt Sie dort Bitcoin oder USDT kaufen und nennt Ihnen eine Wallet-Adresse. Das ist kein Zufall: Es ist der Wechsel auf einen Zahlungsweg, den Ihre Bank nicht zurückholen kann.

Zahlen Sie nichts mehr. Rufen Sie heute Ihre Bank an und verlangen Sie die Betrugsabteilung. Haben Sie über eine Kryptobörse gezahlt, melden Sie die Empfängeradresse im selben Zug dort.

Rechnen Sie mit dem zweiten Anruf

Nach einer veröffentlichten Warnung melden sich bei Geschädigten fast immer Leute, die anbieten, das Geld zurückzuholen: eine Kanzlei, ein Ermittlungsdienst, ein „Chargeback-Spezialist”. Sie kennen Ihren Fall und verlangen eine Gebühr im Voraus.

Das ist der zweite Betrug, und er läuft überwiegend über dieselben Leute, weil dort bekannt ist, wer bereits gezahlt hat. Niemand Seriöses verlangt Vorkasse, und niemand Seriöses fragt nach Ihrer Wallet-Wiederherstellungsphrase oder Ihren privaten Schlüsseln.

Die Masche 6 Schritte

So läuft der Betrug bei Fanoren und Wertqor ab

Immer gleich, mit erstaunlich wenig Abwechslung. Wenn Sie zwei oder drei dieser Schritte wiedererkennen, sind Sie an dieselbe Gruppe geraten.

So läuft es ab, Schritt für Schritt
1 Kontakt WhatsApp, Telegram,Instagram oder Dating-App 2 Betreuer Ein „Berater“ baut überWochen Vertrauen auf 3 Kryptobörse Sie eröffnen ein echtesKonto bei Kraken, 4 Weiterleitung Die Coins gehen an eineWallet, die nicht Ihnen 5 Gesperrt Fanoren und Wertqorverlangt Gebühren und
  1. Kontakt. WhatsApp, Telegram, Instagram oder Dating-App
  2. Betreuer. Ein „Berater“ baut über Wochen Vertrauen auf
  3. Kryptobörse. Sie eröffnen ein echtes Konto bei Kraken, Coinbase, Bitpanda
  4. Weiterleitung. Die Coins gehen an eine Wallet, die nicht Ihnen gehört
  5. Gesperrt. Fanoren und Wertqor verlangt Gebühren und zahlt nie aus
  1. Der Kontakt kommt nicht über Geld

    Eine angeblich falsch zugestellte WhatsApp. Eine Frau oder ein Mann auf einer Dating-App. Eine Instagram- oder TikTok-Anzeige mit einem bekannten Gesicht und einer erfundenen Schlagzeile. Eine Einladung in eine Telegram- oder WhatsApp-Gruppe, in der angeblich Trading-Signale geteilt werden. Über Ihr Geld wird tagelang bis wochenlang kein Wort verloren.

  2. Sie bekommen einen persönlichen Betreuer

    Ein „Anlageberater", ein „Account Manager", ein „Mentor". Er ruft an, er schreibt morgens, er fragt nach Ihrer Familie. Diese Phase dauert bewusst lange, weil sie das Einzige ist, was später den Unterschied macht: Sie vertrauen einem Menschen, nicht einer Website.

  3. Sie sollen ein Konto bei einer echten Kryptobörse eröffnen

    Und zwar bei einer seriösen: Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison der Börse Stuttgart, Bitvavo, Bitcoin.de oder Binance. Das ist kein Versehen, sondern der wichtigste Trick der ganzen Masche. Sie durchlaufen dort eine echte Identitätsprüfung, Ihre Bank sieht eine Überweisung an ein reguliertes Unternehmen, und alles fühlt sich geprüft an. Bis hierher ist auch alles echt: Sie kaufen tatsächlich Bitcoin, Ethereum oder USDT, und sie gehören tatsächlich Ihnen.

  4. Sie überweisen die Kryptowerte weiter, und da ist das Geld weg

    Jetzt bekommen Sie eine Wallet-Adresse und die Anweisung, Ihre Coins von der Börse auf „Ihr Handelskonto" bei Fanoren und Wertqor zu senden. Diese Wallet gehört nicht Ihnen. Manchmal wird Ihnen stattdessen gesagt, Sie sollen AnyDesk oder TeamViewer installieren, damit man Ihnen „beim Einrichten hilft", und dann macht es jemand anderes von Ihrem Bildschirm aus. In beiden Fällen ist das der Moment, in dem der Schaden entsteht, nicht der Kauf bei der Börse.

  5. Die Zahlen steigen, und eine kleine Auszahlung funktioniert

    Das Dashboard zeigt Gewinne. Sie fordern ein paar hundert Euro an und bekommen sie tatsächlich. Das ist der billigste Teil des gesamten Ablaufs und der wirksamste, denn er verwandelt Vorsicht in Vertrauen. Kurz darauf kommt die Aufforderung, deutlich mehr einzuzahlen, oft verbunden mit einer angeblich einmaligen Gelegenheit und einer Frist.

  6. Die große Auszahlung wird nie abgelehnt, sondern verteuert

    Eine Ablehnung würde das Gespräch beenden. Stattdessen taucht eine Bedingung auf, und die kostet Geld: eine Quellensteuer, eine Gebühr für die Geldwäscheprüfung, eine Versicherung, ein Upgrade auf eine höhere Kontostufe, ein Liquiditätsnachweis. Sie zahlen, und es kommt die nächste Forderung. Keine davon gibt jemals etwas frei, weil es nichts freizugeben gibt. Das angezeigte Guthaben ist eine Zahl in einer Datenbank, die diesen Leuten gehört.

Warnzeichen7
  • Dreizehn nahezu identische Websites mit austauschbaren Fantasienamen
  • Werbung mit Künstlicher Intelligenz, die angeblich Rendite erzeugt
  • Behauptung, das Angebot sei neu in Deutschland freigegeben worden
  • Keine Erlaubnis der BaFin, keine Aufsicht, keine Einlagensicherung
  • Betreiber sind der Aufsicht bis heute unbekannt
  • Ansprache über Social-Media-Anzeigen statt über ein Institut
  • Vor Auszahlungen tauchen Gebühren, Steuern oder Krypto-Zahlungen auf
Meldung ca. 2 Minuten

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Dann sind Sie nicht der Erste. Schildern Sie in fünf kurzen Fragen, was bei Fanoren und Wertqor passiert ist. Kostenlos, ohne Vorschuss, und ein Mensch liest es.

Wir sind kein Rückholdienst und versprechen keine Rückholung. Wir verlangen niemals eine Vorauszahlung und fragen nie nach Ihrer Wiederherstellungsphrase.

Geld zurückholen 5 Wege

Welche Wege bei Fanoren und Wertqor noch offen sind

Ob Geld zurückkommt, entscheidet sich fast ausschließlich daran, wie Sie gezahlt haben und wie schnell Sie handeln. Suchen Sie Ihren Zahlungsweg heraus.

Kreditkarte ca. 120 Tage

Hier stehen die Chancen am besten. Über das Chargeback-Verfahren von Visa und Mastercard können Sie die Zahlung zurückbuchen lassen, wenn die versprochene Leistung nie erbracht wurde. Ansprechpartner ist Ihre kartenausgebende Bank, nicht die Plattform.

SEPA-Überweisung Stunden

Ihre Bank kann bei der Empfängerbank einen Überweisungsrückruf anstoßen. Das wirkt nur, solange das Geld dort noch liegt. Die Empfängerkonten sitzen meist bei E-Geld-Instituten in Litauen, Lettland, Zypern oder Malta. Genau deshalb ist der Anruf bei der Betrugsabteilung der erste Schritt und nicht der dritte.

Lastschrift 8 Wochen

Am einfachsten: Eine SEPA-Lastschrift können Sie als Verbraucher acht Wochen lang ohne Angabe von Gründen zurückgeben, bei einer nicht autorisierten Lastschrift sogar dreizehn Monate. Das geht im Online-Banking selbst.

Kryptowerte über Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison oder Bitcoin.de sofort melden

Der wichtigste und am häufigsten übersehene Weg. Eine bestätigte Transaktion lässt sich nicht rückgängig machen, aber das Geld bleibt selten im Nichts: es wird weitergeleitet und landet fast immer wieder bei einer regulierten Börse, die es auszahlen soll. Melden Sie die Empfängeradresse deshalb sofort Ihrer eigenen Börse und, wenn bekannt, der Zielbörse.

Börsen sperren gemeldete Adressen, und je früher eine Adresse markiert ist, desto größer die Chance, dass beim nächsten Weiterleiten etwas hängen bleibt. Sie brauchen dafür die Transaktions-IDs aus Ihrem Börsenkonto.

Strafanzeige jederzeit

Kostenlos über die Onlinewache Ihres Bundeslandes. Sie bekommen ein Aktenzeichen, das Banken, Börsen und das Finanzamt später verlangen, und die Staatsanwaltschaft kann Kontensperren und Auskünfte durchsetzen, die Ihnen als Privatperson verschlossen sind. Mehrere Anzeigen zum selben Anbieter aus verschiedenen Bundesländern führen regelmäßig zu einem Sammelverfahren.

Was nicht funktioniert: jede Zahlung an Fanoren und Wertqor selbst. Wer Ihnen sagt, eine Steuer, eine Gebühr oder ein Liquiditätsnachweis gebe Ihr Guthaben frei, hilft Ihnen nicht, sondern holt die zweite Runde.

Ausführlich, mit allen Fristen und dem Wortlaut, den Bank und Börse hören müssen: Geld zurückholen, welcher Weg und welche Frist. Woran Sie erkannt hätten, dass eine Wallet Ihnen nicht gehört, steht unter Warum Betrüger Sie zu Kraken und Bitpanda schicken.

Was jetzt zählt

Sie haben an Fanoren und Wertqor gezahlt

Die Reihenfolge ist danach geordnet, was das Ergebnis noch verändern kann. Der erste Schritt ist der wichtigste, und er ist kostenlos.

  1. 01

    Keine weitere Zahlung

    Keine Gebühr, keine Steuer, kein Upgrade gibt ein Guthaben frei. Auf jede Zahlung folgt die nächste Forderung.

  2. 02

    Heute Bank oder Börse anrufen

    Betrugsabteilung verlangen. Nur hier entscheiden Stunden. Empfängerkonto oder Wallet-Adresse bereithalten.

  3. 03

    Bei der BaFin melden

    Verbrauchertelefon 0800 2100500. Die Aufsicht holt kein Geld zurück, aber Ihre Meldung fließt in die nächste Warnung ein.

  4. 04

    Anzeige erstatten

    Über die Onlinewache Ihres Bundeslandes. Sie erhalten ein Aktenzeichen, das Sie später brauchen.

Und danach: Rechnen Sie damit, dass Sie jemand kontaktiert und anbietet, Ihr Geld gegen eine Vorauszahlung zurückzuholen. Das ist der zweite Betrug. Die BaFin warnt ausdrücklich davor. Niemand Seriöses fragt nach Ihrer Wallet-Wiederherstellungsphrase oder Ihren privaten Schlüsseln, und wir tun es nie. Woran Sie diese Anrufe in einem Satz erkennen, steht unter Der zweite Betrug.

Noch nichts gemeldet?

Fall in 2 Minuten schildern
Warum uns melden

Was Ihre Meldung bei uns bewirkt

  • Sie erfahren, welcher Weg bei Ihnen noch offen ist

    Kreditkarte, Überweisung, Lastschrift und Kryptobörse haben völlig unterschiedliche Fristen und völlig unterschiedliche Ansprechpartner. Wir sehen diese Fälle täglich und sagen Ihnen, welcher Ihrer Wege noch trägt und wen Sie zuerst anschreiben müssen. Kostenlos, ohne Vorkasse.

  • Sie bekommen die richtige Formulierung

    Eine Rückbuchung scheitert selten daran, dass sie unmöglich wäre, sondern daran, dass sie falsch beantragt wird. Wir sagen Ihnen, welche Begriffe die Betrugsabteilung hören muss, welche Transaktions-IDs die Börse braucht und was in die Anzeige gehört, damit ein Aktenzeichen entsteht, mit dem sich arbeiten lässt.

  • Wallet-Adressen wirken nur, wenn sie gemeldet sind

    Eine Empfängeradresse, die bei den Börsen markiert ist, kann Auszahlungen blockieren, auch Monate später und auch für andere Geschädigte. Eine Adresse, die niemand meldet, kann gar nichts. Jede Meldung bei uns macht die nächste Meldung wirksamer.

  • Ihr Fall geht in den nächsten Eintrag ein

    Diese Leute wechseln Namen und Domain und behalten Technik, Telefonnummern und Personal. Wer die neue Domain als Erster meldet, sorgt dafür, dass die nächste Person sie findet, bevor sie zahlt. Personenbezogene Angaben aus Meldungen erscheinen dabei nie auf der Website.

Häufige Fragen zu Fanoren und Wertqor 7
Ist Fanoren und Wertqor Betrug?
Ja. Fanoren und Wertqor nimmt Geld entgegen und zahlt es nicht aus, und die Forderungen, die vor einer Auszahlung auftauchen, sind Teil desselben Ablaufs. Belegt ist das durch die Warnmeldung der BaFin vom 16. September 2026, die auf dieser Seite im Wortlaut steht: der Betrieb läuft ohne die erforderliche Erlaubnis. Wer dort einzahlt, hat keine Einlagensicherung und keine Stelle, die im Streitfall eingreift.
Ist Fanoren und Wertqor seriös? Erfahrungen von Betroffenen
Nein, und die Erfahrungsberichte laufen alle auf dasselbe hinaus: Der Einstieg ist freundlich, eine kleine Auszahlung funktioniert, die große nicht mehr. Danach kommen Forderungen, die immer größer werden, und irgendwann ist das Konto gesperrt und der Betreuer verschwunden. Positive Bewertungen zu solchen Plattformen sind in aller Regel gekauft oder stammen aus der Anfangsphase, in der noch ausgezahlt wurde.
Warum funktioniert meine Auszahlung bei Fanoren und Wertqor nicht?
Weil an dieser Stelle das Einsammeln endet. Der Auftrag wird meist angenommen und dann an eine Zahlung geknüpft: Steuer, Gebühr, Versicherung, Kontoupgrade. Auf jede Zahlung folgt die nächste Forderung, und keine gibt ein Guthaben frei. Stellen Sie die Zahlungen ein und wenden Sie sich noch heute an Ihre Bank oder Kryptobörse.
Bekomme ich mein Geld von Fanoren und Wertqor zurück?
Das hängt weit mehr davon ab, wie Sie gezahlt haben, als davon, wen Sie beauftragen. Kartenzahlungen lassen sich oft zurückbuchen, Überweisungen manchmal zurückrufen, solange das Geld auf dem Empfängerkonto liegt. Eine bestätigte Krypto-Transaktion kann niemand rückgängig machen. Wer gegen Vorauszahlung eine Rückholung verspricht, begeht die nächste Straftat.
Warum kann ich mich bei Fanoren und Wertqor nicht mehr einloggen?
Weil der Zugang abgeschaltet wurde, nicht weil etwas kaputt ist. Ein gesperrtes Konto, eine Fehlermeldung beim Login oder eine App, die sich plötzlich nicht mehr verbindet, kommen fast immer kurz nach einer Auszahlungsanfrage oder kurz nachdem jemand aufgehört hat zu zahlen. Das angezeigte Guthaben war ohnehin nur eine Zahl in einer fremden Datenbank. Sichern Sie jetzt Screenshots und Chatverläufe, solange Sie noch etwas davon haben.
Hat Fanoren und Wertqor eine Erlaubnis oder Lizenz?
Hat sie nicht, und Sie können das in zwei Minuten selbst nachprüfen: Der Name steht in keiner öffentlichen Zulassungsdatenbank. Die Lizenznummer, das Registersiegel und die Aufsichtsplakette auf der eigenen Website sind abgeschrieben, meist bei einem echten Institut, das davon nichts weiß. Genau dafür sind sie da.
Ich wurde angerufen und mir wurde Rückholung angeboten. Was tun?
Legen Sie auf und zahlen Sie nichts. Auf den ersten Betrug folgt fast immer ein zweiter Anruf, weil in diesem Umfeld bekannt ist, wer bereits gezahlt hat: Listen von Geschädigten sind hier die wertvollste Ware. Die Anrufer geben sich als Kanzlei, Ermittlungsdienst oder Chargeback-Spezialist aus und verlangen eine Gebühr im Voraus. Niemand Seriöses verlangt Vorkasse, und niemand Seriöses fragt nach Ihrer Wallet-Wiederherstellungsphrase oder Ihren privaten Schlüsseln.

Wir geben eine öffentlich veröffentlichte Warnung der Finanzaufsicht wieder und zitieren sie wörtlich. Wir erheben keine eigenen strafrechtlichen Vorwürfe, sind keine Behörde, keine Rechtsanwaltskanzlei und kein Rückholdienst. Maßgeblich ist die Veröffentlichung der Behörde, auf die dieser Eintrag verlinkt. Zum Verfahren: Methodik und Korrekturen.

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