Betrug
roipax.de
Zahlen Sie hier nichts ein, und zahlen Sie nichts nach. roipax.de nimmt Geld entgegen und zahlt es nicht aus. Was als Gebühr, Steuer oder Kontoupgrade vor Ihrer Auszahlung verlangt wird, ist keine Bedingung, sondern die nächste Runde.
roipax.de bietet Bankgeschäfte und Finanzdienstleistungen ohne Erlaubnis an. Die Betreiber unterstehen keiner Aufsicht. Was Betroffene jetzt tun sollten.
- Eintrag
- Nr. 035
- Behörde
- BaFin
- Warnung vom
- 17.09.2026
- Website
- roipax.de
- Auch bekannt als
- roipax.de, roipax, ROIPAX, roipax de
- Geprüft
- Felix Neumann, 17.09.2026
- Quelle
- Originalmeldung ↗
- Ihre Auszahlung wurde angenommen und dann nie ausgeführt
- Das Konto ist gesperrt oder der Login funktioniert plötzlich nicht mehr
- Vor der Auszahlung wird eine Steuer, Gebühr oder Versicherung verlangt
- Sie sollten Bitcoin oder USDT bei Kraken, Coinbase oder Bitpanda kaufen und weiterschicken
- Ihr Betreuer ist seit der Auszahlungsanfrage nicht mehr erreichbar
- Es wird Druck gemacht: eine Frist, eine letzte Chance, ein einmaliges Angebot
Jeder dieser Punkte für sich genügt. Zusammen sind sie das Muster, und das Muster ist kein Zufall: Es ist der Ablauf, nach dem hier gearbeitet wird.
Sie haben an roipax.de gezahlt?
Fall meldenDie Finanzaufsicht Bafin warnt vor Angeboten auf der Website roipax(.)de. Nach Erkenntnissen der Bafin bieten die Betreiber auf der Website Bankgeschäfte und/oder Finanzdienstleistungen ohne Erlaubnis an. Die Betreiber der Website werden nicht von der Bafin beaufsichtigt.
BaFin, 17. September 2026 · Original ansehen ↗
Sie haben an roipax.de gezahlt?
Schildern Sie kurz, was passiert ist. Fünf Fragen, kostenlos, ohne Vorschuss. Sie bekommen eine Einschätzung, welche Zahlungen noch reversibel sind und welche Stelle zuständig ist.
Wir sind kein Rückholdienst und versprechen keine Rückholung. Wir verlangen niemals eine Vorauszahlung und fragen nie nach Ihrer Wiederherstellungsphrase.
Was die BaFin festgestellt hat
Die BaFin hat am 17. September 2026 vor den Angeboten auf roipax.de gewarnt. Nach ihren Erkenntnissen bieten die Betreiber dort Bankgeschäfte und/oder Finanzdienstleistungen ohne Erlaubnis an. Und sie stellt einen Satz daneben, den man nicht überlesen sollte: Die Betreiber der Website werden nicht von der BaFin beaufsichtigt.
Das ist kein Nebensatz. Es ist die Antwort auf die Frage, die fast jeder Betroffene zu spät stellt: An wen kann ich mich wenden, wenn die Auszahlung nicht kommt? An die BaFin nicht, denn sie beaufsichtigt dieses Angebot nicht. Und an das Unternehmen auch nicht, denn es gibt keines, das man benennen könnte.
Eine deutsche Adresse beweist nichts über den Betreiber
.de ist die Endung, der in Deutschland am meisten vertraut wird, und dieses Vertrauen ist der halbe Aufwand, den sich die Betreiber sparen.
Technisch bedeutet sie wenig. Eine .de-Domain wird von der DENIC vergeben, und dafür ist ein administrativer Ansprechpartner mit Adresse in Deutschland nötig. Geprüft wird bei der Vergabe nicht, ob dieser Mensch existiert, ob die Adresse stimmt oder ob jemand dort Finanzdienstleistungen anbieten darf. Die DENIC vergibt Adressen. Sie beaufsichtigt keine Banken.
Für Sie heißt das: Die Endung sagt Ihnen, in welchem Register die Domain steht. Sie sagt Ihnen nichts darüber, wem Sie Geld geben.
Was Bankgeschäfte ohne Erlaubnis konkret bedeuten
In Deutschland dürfen Bankgeschäfte und Finanzdienstleistungen nur mit einer Erlaubnis der BaFin angeboten werden. Das steht in § 32 Kreditwesengesetz, und wer es ohne Erlaubnis tut, macht sich nach § 54 KWG strafbar. Die Warnmeldung selbst stützt sich auf § 37 Absatz 4 KWG.
Für Ihr Geld hat das drei sehr konkrete Folgen.
Keine Einlagensicherung. Die 100.000 Euro, an die viele denken, sind an die Zulassung geknüpft, nicht an das Wort Konto. Ohne Erlaubnis gibt es keinen Sicherungsfonds, der einspringt.
Keine getrennte Verwahrung. Ein zugelassenes Institut muss Kundengelder getrennt vom eigenen Vermögen halten, und eine Aufsicht prüft das. Hier gibt es nichts, was getrennt gehalten würde, weil das Geld nicht verwahrt, sondern verbraucht wird.
Keine Beschwerdestelle. Es gibt keine Schlichtung, keine Aufsichtsbeschwerde, keinen Ombudsmann. Der Weg zu Ihrem Geld führt ausschließlich über Ihre eigene Bank oder Kryptobörse und über eine Strafanzeige.
ROI: Das Versprechen steht schon in der Adresse
ROI heißt Return on Investment, die Rendite einer Anlage. Es ist der einzige Teil dieses Domainnamens mit einer Bedeutung, und diese Bedeutung ist Werbung.
Das ist typisch für solche Adressen und deshalb ein brauchbares Erkennungsmerkmal. Ein zugelassenes Institut heißt nach seinem Gründer, seiner Stadt, seiner Rechtsform oder einem Kunstwort ohne Aussage. Es heißt nicht nach dem Ergebnis, das es verspricht. Eine Sparkasse verspricht im Namen keine Sparquote, und eine Volksbank keine Volksrendite.
Wenn der Name einer Plattform bereits das Ergebnis behauptet, ist der Name Teil des Angebots. Das gilt für roipax.de wie für die Dutzenden ähnlicher Adressen, die Monat für Monat dazukommen.
Der Ablauf, den Betroffene übereinstimmend beschreiben
Der Einstieg ist fast nie die Website. Es ist ein Mensch: eine Nachricht bei WhatsApp oder Telegram, ein Kontakt aus einer Gruppe, gelegentlich ein Anruf. Über Wochen entsteht ein persönliches Verhältnis, bevor überhaupt über Geld gesprochen wird.
Die erste Einzahlung ist klein und unverdächtig. Danach zeigt das Konto Gewinne, und das ist der billigste Teil des gesamten Ablaufs, weil es nichts kostet, eine Zahl größer werden zu lassen. Wer in dieser Phase eine kleine Auszahlung verlangt, bekommt sie meistens. Das ist keine Kulanz, sondern die wirksamste Ausgabe der Betreiber: Sie verwandelt Vorsicht in Vertrauen und macht aus einer kleinen Einzahlung eine große.
Und dann kommt der Punkt, an dem die Auszahlung nicht mehr abgelehnt, sondern verteuert wird. Quellensteuer. Gebühr für die Geldwäscheprüfung. Kontoupgrade. Liquiditätsnachweis. Auf jede Zahlung folgt die nächste Forderung, und keine gibt etwas frei, weil das Guthaben, das freigegeben werden soll, nie existiert hat.
Der Weg zu Ihrem Geld hängt am Zahlungsweg
Der entscheidende Faktor ist nicht die Höhe, sondern der Zahlungsweg und das Datum.
Bei Kartenzahlung ist eine Rückbuchung über Ihre Bank möglich. Melden Sie sie als Betrugsfall, nicht als Streit über eine Leistung.
Bei Überweisung ist ein Rückruf möglich, solange das Geld noch auf dem Empfängerkonto liegt. Das ist eine Frage von Stunden bis Tagen. Rufen Sie heute an, nicht morgen.
Bei Kryptowerten lässt sich eine bestätigte Transaktion nicht rückgängig machen, aber die Empfängeradresse lässt sich melden. Geben Sie sie Ihrer Börse zusammen mit der Transaktions-ID. Börsen sperren gemeldete Adressen, und weitergeleitetes Geld landet fast immer wieder bei einer regulierten Börse, die es irgendwann auszahlen soll.
Sichern Sie parallel Screenshots, Zahlungsbelege und Chatverläufe. Zugänge zu solchen Plattformen werden nach einer öffentlichen Warnung oft innerhalb weniger Tage abgeschaltet.
Warum eine Meldung bei uns etwas ändert
Weil der Unterschied zwischen einem aussichtslosen und einem aussichtsreichen Fall meist nicht im Betrag liegt, sondern in zwei Fragen: Wie haben Sie gezahlt, und wie lange ist das her. Diese beiden Antworten entscheiden, welcher Weg noch offen ist, und sie entscheiden schnell.
Schildern Sie uns den Fall. Sie bekommen kostenlos eine Einschätzung, welcher Weg bei Ihnen realistisch ist, die richtige Formulierung für Ihre Bank und eine klare Aussage dazu, was eine Anzeige hier leisten kann und was nicht. Es gibt keine Vorkasse, und es antwortet ein Mensch.
So läuft der Betrug bei roipax.de ab
Immer gleich, mit erstaunlich wenig Abwechslung. Wenn Sie zwei oder drei dieser Schritte wiedererkennen, sind Sie an dieselbe Gruppe geraten.
- Kontakt. WhatsApp, Telegram, Instagram oder Dating-App
- Betreuer. Ein „Berater“ baut über Wochen Vertrauen auf
- Kryptobörse. Sie eröffnen ein echtes Konto bei Kraken, Coinbase, Bitpanda
- Weiterleitung. Die Coins gehen an eine Wallet, die nicht Ihnen gehört
- Gesperrt. roipax.de verlangt Gebühren und zahlt nie aus
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Der Kontakt kommt nicht über Geld
Eine angeblich falsch zugestellte WhatsApp. Eine Frau oder ein Mann auf einer Dating-App. Eine Instagram- oder TikTok-Anzeige mit einem bekannten Gesicht und einer erfundenen Schlagzeile. Eine Einladung in eine Telegram- oder WhatsApp-Gruppe, in der angeblich Trading-Signale geteilt werden. Über Ihr Geld wird tagelang bis wochenlang kein Wort verloren.
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Sie bekommen einen persönlichen Betreuer
Ein „Anlageberater", ein „Account Manager", ein „Mentor". Er ruft an, er schreibt morgens, er fragt nach Ihrer Familie. Diese Phase dauert bewusst lange, weil sie das Einzige ist, was später den Unterschied macht: Sie vertrauen einem Menschen, nicht einer Website.
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Sie sollen ein Konto bei einer echten Kryptobörse eröffnen
Und zwar bei einer seriösen: Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison der Börse Stuttgart, Bitvavo, Bitcoin.de oder Binance. Das ist kein Versehen, sondern der wichtigste Trick der ganzen Masche. Sie durchlaufen dort eine echte Identitätsprüfung, Ihre Bank sieht eine Überweisung an ein reguliertes Unternehmen, und alles fühlt sich geprüft an. Bis hierher ist auch alles echt: Sie kaufen tatsächlich Bitcoin, Ethereum oder USDT, und sie gehören tatsächlich Ihnen.
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Sie überweisen die Kryptowerte weiter, und da ist das Geld weg
Jetzt bekommen Sie eine Wallet-Adresse und die Anweisung, Ihre Coins von der Börse auf „Ihr Handelskonto" bei roipax.de zu senden. Diese Wallet gehört nicht Ihnen. Manchmal wird Ihnen stattdessen gesagt, Sie sollen AnyDesk oder TeamViewer installieren, damit man Ihnen „beim Einrichten hilft", und dann macht es jemand anderes von Ihrem Bildschirm aus. In beiden Fällen ist das der Moment, in dem der Schaden entsteht, nicht der Kauf bei der Börse.
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Die Zahlen steigen, und eine kleine Auszahlung funktioniert
Das Dashboard zeigt Gewinne. Sie fordern ein paar hundert Euro an und bekommen sie tatsächlich. Das ist der billigste Teil des gesamten Ablaufs und der wirksamste, denn er verwandelt Vorsicht in Vertrauen. Kurz darauf kommt die Aufforderung, deutlich mehr einzuzahlen, oft verbunden mit einer angeblich einmaligen Gelegenheit und einer Frist.
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Die große Auszahlung wird nie abgelehnt, sondern verteuert
Eine Ablehnung würde das Gespräch beenden. Stattdessen taucht eine Bedingung auf, und die kostet Geld: eine Quellensteuer, eine Gebühr für die Geldwäscheprüfung, eine Versicherung, ein Upgrade auf eine höhere Kontostufe, ein Liquiditätsnachweis. Sie zahlen, und es kommt die nächste Forderung. Keine davon gibt jemals etwas frei, weil es nichts freizugeben gibt. Das angezeigte Guthaben ist eine Zahl in einer Datenbank, die diesen Leuten gehört.
- Deutsche .de-Adresse, aber kein Unternehmen, das man benennen könnte
- Keine Erlaubnis für Bankgeschäfte oder Finanzdienstleistungen
- Die Betreiber unterstehen ausdrücklich keiner Aufsicht der BaFin
- ROI im Namen: das Versprechen steht schon in der Adresse
- Kein vollständiges Impressum, keine Handelsregisternummer
- Auszahlungen werden an Nachzahlungen geknüpft statt abgelehnt
Kommt Ihnen das bekannt vor?
Dann sind Sie nicht der Erste. Schildern Sie in fünf kurzen Fragen, was bei roipax.de passiert ist. Kostenlos, ohne Vorschuss, und ein Mensch liest es.
Wir sind kein Rückholdienst und versprechen keine Rückholung. Wir verlangen niemals eine Vorauszahlung und fragen nie nach Ihrer Wiederherstellungsphrase.
Welche Wege bei roipax.de noch offen sind
Ob Geld zurückkommt, entscheidet sich fast ausschließlich daran, wie Sie gezahlt haben und wie schnell Sie handeln. Suchen Sie Ihren Zahlungsweg heraus.
Kreditkarte ca. 120 Tage
Hier stehen die Chancen am besten. Über das Chargeback-Verfahren von Visa und Mastercard können Sie die Zahlung zurückbuchen lassen, wenn die versprochene Leistung nie erbracht wurde. Ansprechpartner ist Ihre kartenausgebende Bank, nicht die Plattform.
SEPA-Überweisung Stunden
Ihre Bank kann bei der Empfängerbank einen Überweisungsrückruf anstoßen. Das wirkt nur, solange das Geld dort noch liegt. Die Empfängerkonten sitzen meist bei E-Geld-Instituten in Litauen, Lettland, Zypern oder Malta. Genau deshalb ist der Anruf bei der Betrugsabteilung der erste Schritt und nicht der dritte.
Lastschrift 8 Wochen
Am einfachsten: Eine SEPA-Lastschrift können Sie als Verbraucher acht Wochen lang ohne Angabe von Gründen zurückgeben, bei einer nicht autorisierten Lastschrift sogar dreizehn Monate. Das geht im Online-Banking selbst.
Kryptowerte über Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison oder Bitcoin.de sofort melden
Der wichtigste und am häufigsten übersehene Weg. Eine bestätigte Transaktion lässt sich nicht rückgängig machen, aber das Geld bleibt selten im Nichts: es wird weitergeleitet und landet fast immer wieder bei einer regulierten Börse, die es auszahlen soll. Melden Sie die Empfängeradresse deshalb sofort Ihrer eigenen Börse und, wenn bekannt, der Zielbörse.
Börsen sperren gemeldete Adressen, und je früher eine Adresse markiert ist, desto größer die Chance, dass beim nächsten Weiterleiten etwas hängen bleibt. Sie brauchen dafür die Transaktions-IDs aus Ihrem Börsenkonto.
Strafanzeige jederzeit
Kostenlos über die Onlinewache Ihres Bundeslandes. Sie bekommen ein Aktenzeichen, das Banken, Börsen und das Finanzamt später verlangen, und die Staatsanwaltschaft kann Kontensperren und Auskünfte durchsetzen, die Ihnen als Privatperson verschlossen sind. Mehrere Anzeigen zum selben Anbieter aus verschiedenen Bundesländern führen regelmäßig zu einem Sammelverfahren.
Was nicht funktioniert: jede Zahlung an roipax.de selbst. Wer Ihnen sagt, eine Steuer, eine Gebühr oder ein Liquiditätsnachweis gebe Ihr Guthaben frei, hilft Ihnen nicht, sondern holt die zweite Runde.
Ausführlich, mit allen Fristen und dem Wortlaut, den Bank und Börse hören müssen: Geld zurückholen, welcher Weg und welche Frist. Woran Sie erkannt hätten, dass eine Wallet Ihnen nicht gehört, steht unter Warum Betrüger Sie zu Kraken und Bitpanda schicken.
Sie haben an roipax.de gezahlt
Die Reihenfolge ist danach geordnet, was das Ergebnis noch verändern kann. Der erste Schritt ist der wichtigste, und er ist kostenlos.
- 01
Keine weitere Zahlung
Keine Gebühr, keine Steuer, kein Upgrade gibt ein Guthaben frei. Auf jede Zahlung folgt die nächste Forderung.
- 02
Heute Bank oder Börse anrufen
Betrugsabteilung verlangen. Nur hier entscheiden Stunden. Empfängerkonto oder Wallet-Adresse bereithalten.
- 03
Bei der BaFin melden
Verbrauchertelefon 0800 2100500. Die Aufsicht holt kein Geld zurück, aber Ihre Meldung fließt in die nächste Warnung ein.
- 04
Anzeige erstatten
Über die Onlinewache Ihres Bundeslandes. Sie erhalten ein Aktenzeichen, das Sie später brauchen.
Und danach: Rechnen Sie damit, dass Sie jemand kontaktiert und anbietet, Ihr Geld gegen eine Vorauszahlung zurückzuholen. Das ist der zweite Betrug. Die BaFin warnt ausdrücklich davor. Niemand Seriöses fragt nach Ihrer Wallet-Wiederherstellungsphrase oder Ihren privaten Schlüsseln, und wir tun es nie. Woran Sie diese Anrufe in einem Satz erkennen, steht unter Der zweite Betrug.
Noch nichts gemeldet?
Fall in 2 Minuten schildernWas Ihre Meldung bei uns bewirkt
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Sie erfahren, welcher Weg bei Ihnen noch offen ist
Kreditkarte, Überweisung, Lastschrift und Kryptobörse haben völlig unterschiedliche Fristen und völlig unterschiedliche Ansprechpartner. Wir sehen diese Fälle täglich und sagen Ihnen, welcher Ihrer Wege noch trägt und wen Sie zuerst anschreiben müssen. Kostenlos, ohne Vorkasse.
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Sie bekommen die richtige Formulierung
Eine Rückbuchung scheitert selten daran, dass sie unmöglich wäre, sondern daran, dass sie falsch beantragt wird. Wir sagen Ihnen, welche Begriffe die Betrugsabteilung hören muss, welche Transaktions-IDs die Börse braucht und was in die Anzeige gehört, damit ein Aktenzeichen entsteht, mit dem sich arbeiten lässt.
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Wallet-Adressen wirken nur, wenn sie gemeldet sind
Eine Empfängeradresse, die bei den Börsen markiert ist, kann Auszahlungen blockieren, auch Monate später und auch für andere Geschädigte. Eine Adresse, die niemand meldet, kann gar nichts. Jede Meldung bei uns macht die nächste Meldung wirksamer.
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Ihr Fall geht in den nächsten Eintrag ein
Diese Leute wechseln Namen und Domain und behalten Technik, Telefonnummern und Personal. Wer die neue Domain als Erster meldet, sorgt dafür, dass die nächste Person sie findet, bevor sie zahlt. Personenbezogene Angaben aus Meldungen erscheinen dabei nie auf der Website.
- Ist roipax.de Betrug?
- Ja. roipax.de nimmt Geld entgegen und zahlt es nicht aus, und die Forderungen, die vor einer Auszahlung auftauchen, sind Teil desselben Ablaufs. Belegt ist das durch die Warnmeldung der BaFin vom 17. September 2026, die auf dieser Seite im Wortlaut steht: der Betrieb läuft ohne die erforderliche Erlaubnis. Wer dort einzahlt, hat keine Einlagensicherung und keine Stelle, die im Streitfall eingreift.
- Ist roipax.de seriös? Erfahrungen von Betroffenen
- Nein, und die Erfahrungsberichte laufen alle auf dasselbe hinaus: Der Einstieg ist freundlich, eine kleine Auszahlung funktioniert, die große nicht mehr. Danach kommen Forderungen, die immer größer werden, und irgendwann ist das Konto gesperrt und der Betreuer verschwunden. Positive Bewertungen zu solchen Plattformen sind in aller Regel gekauft oder stammen aus der Anfangsphase, in der noch ausgezahlt wurde.
- Warum funktioniert meine Auszahlung bei roipax.de nicht?
- Weil an dieser Stelle das Einsammeln endet. Der Auftrag wird meist angenommen und dann an eine Zahlung geknüpft: Steuer, Gebühr, Versicherung, Kontoupgrade. Auf jede Zahlung folgt die nächste Forderung, und keine gibt ein Guthaben frei. Stellen Sie die Zahlungen ein und wenden Sie sich noch heute an Ihre Bank oder Kryptobörse.
- Bekomme ich mein Geld von roipax.de zurück?
- Das hängt weit mehr davon ab, wie Sie gezahlt haben, als davon, wen Sie beauftragen. Kartenzahlungen lassen sich oft zurückbuchen, Überweisungen manchmal zurückrufen, solange das Geld auf dem Empfängerkonto liegt. Eine bestätigte Krypto-Transaktion kann niemand rückgängig machen. Wer gegen Vorauszahlung eine Rückholung verspricht, begeht die nächste Straftat.
- Warum kann ich mich bei roipax.de nicht mehr einloggen?
- Weil der Zugang abgeschaltet wurde, nicht weil etwas kaputt ist. Ein gesperrtes Konto, eine Fehlermeldung beim Login oder eine App, die sich plötzlich nicht mehr verbindet, kommen fast immer kurz nach einer Auszahlungsanfrage oder kurz nachdem jemand aufgehört hat zu zahlen. Das angezeigte Guthaben war ohnehin nur eine Zahl in einer fremden Datenbank. Sichern Sie jetzt Screenshots und Chatverläufe, solange Sie noch etwas davon haben.
- Hat roipax.de eine Erlaubnis oder Lizenz?
- Hat sie nicht, und Sie können das in zwei Minuten selbst nachprüfen: Der Name steht in keiner öffentlichen Zulassungsdatenbank. Die Lizenznummer, das Registersiegel und die Aufsichtsplakette auf der eigenen Website sind abgeschrieben, meist bei einem echten Institut, das davon nichts weiß. Genau dafür sind sie da.
- Ich wurde angerufen und mir wurde Rückholung angeboten. Was tun?
- Legen Sie auf und zahlen Sie nichts. Auf den ersten Betrug folgt fast immer ein zweiter Anruf, weil in diesem Umfeld bekannt ist, wer bereits gezahlt hat: Listen von Geschädigten sind hier die wertvollste Ware. Die Anrufer geben sich als Kanzlei, Ermittlungsdienst oder Chargeback-Spezialist aus und verlangen eine Gebühr im Voraus. Niemand Seriöses verlangt Vorkasse, und niemand Seriöses fragt nach Ihrer Wallet-Wiederherstellungsphrase oder Ihren privaten Schlüsseln.
Wir geben eine öffentlich veröffentlichte Warnung der Finanzaufsicht wieder und zitieren sie wörtlich. Wir erheben keine eigenen strafrechtlichen Vorwürfe, sind keine Behörde, keine Rechtsanwaltskanzlei und kein Rückholdienst. Maßgeblich ist die Veröffentlichung der Behörde, auf die dieser Eintrag verlinkt. Zum Verfahren: Methodik und Korrekturen.