Betrug
finanzforensik.com
Zahlen Sie hier nichts ein, und zahlen Sie nichts nach. finanzforensik.com nimmt Geld entgegen und zahlt es nicht aus. Was als Gebühr, Steuer oder Kontoupgrade vor Ihrer Auszahlung verlangt wird, ist keine Bedingung, sondern die nächste Runde.
Die BaFin warnt vor finanzforensik.com. Angeboten wird die Rückführung von Kryptowerten. Genau so funktioniert der zweite Betrug an Geschädigten.
- Eintrag
- Nr. 022
- Behörde
- BaFin
- Warnung vom
- 14.09.2026
- Website
- finanzforensik.com
- Auch bekannt als
- finanzforensik.com, Finanzforensik, [email protected]
- Geprüft
- Stefan Richter, 14.09.2026
- Quelle
- Originalmeldung ↗
- Ihre Auszahlung wurde angenommen und dann nie ausgeführt
- Das Konto ist gesperrt oder der Login funktioniert plötzlich nicht mehr
- Vor der Auszahlung wird eine Steuer, Gebühr oder Versicherung verlangt
- Sie sollten Bitcoin oder USDT bei Kraken, Coinbase oder Bitpanda kaufen und weiterschicken
- Ihr Betreuer ist seit der Auszahlungsanfrage nicht mehr erreichbar
- Es wird Druck gemacht: eine Frist, eine letzte Chance, ein einmaliges Angebot
Jeder dieser Punkte für sich genügt. Zusammen sind sie das Muster, und das Muster ist kein Zufall: Es ist der Ablauf, nach dem hier gearbeitet wird.
Sie haben an finanzforensik.com gezahlt?
Fall meldenDie Finanzaufsicht Bafin warnt vor Angeboten auf der Website finanzforensik(.)com und von der E-Mail-Adresse info@finanzforensik(.)com. Nach Erkenntnissen der Bafin wird dabei die Rückführung von Kryptowerten und deren Auszahlung auf eine Wallet oder ein Bankkonto angeboten.
BaFin, 14. September 2026 · Original ansehen ↗
Sie haben an finanzforensik.com gezahlt?
Schildern Sie kurz, was passiert ist. Fünf Fragen, kostenlos, ohne Vorschuss. Sie bekommen eine Einschätzung, welche Zahlungen noch reversibel sind und welche Stelle zuständig ist.
Wir sind kein Rückholdienst und versprechen keine Rückholung. Wir verlangen niemals eine Vorauszahlung und fragen nie nach Ihrer Wiederherstellungsphrase.
Diese Warnung ist besonders wichtig
Die BaFin hat am 14. September 2026 vor der Website finanzforensik.com und der E-Mail-Adresse [email protected] gewarnt. Angeboten wird dort nach den Feststellungen der Aufsicht die Rückführung von Kryptowerten und deren Auszahlung auf eine Wallet oder ein Bankkonto.
Das ist der zweite Betrug. Und er trifft genau die Menschen, die bereits einmal Geld verloren haben.
Wenn Sie Kryptowerte an eine betrügerische Plattform überwiesen haben und Ihnen jetzt jemand anbietet, dieses Geld zurückzuholen, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Sie gerade zum zweiten Mal angesprochen werden. Nicht zufällig, sondern weil Ihre Daten weiterverkauft wurden.
Warum Rückführung technisch nicht geht
Eine bestätigte Transaktion auf einer öffentlichen Blockchain ist endgültig. Das ist kein Mangel an Aufwand, an Zuständigkeit oder an Technik, sondern die Eigenschaft, um derentwillen diese Netzwerke gebaut wurden. Niemand kann sie rückgängig machen: kein Unternehmen, keine Aufsichtsbehörde, kein Gericht, keine Polizei.
Was gelegentlich möglich ist, ist etwas anderes, und der Unterschied ist entscheidend. Wenn Ihr Geld bei einer Kryptobörse ankommt, die kooperiert, und dort noch nicht weitergeleitet wurde, kann diese Börse es einfrieren. Das hängt davon ab, wohin das Geld geflossen ist und wie schnell die Adresse gemeldet wurde. Es hängt nicht davon ab, wen Sie bezahlen.
Wer Ihnen eine „Rückführung” verspricht, beschreibt also entweder etwas, das es nicht gibt, oder er verkauft Ihnen etwas, das eine Börse ohnehin kostenlos tun würde, wenn die Voraussetzungen vorliegen.
Woran Sie den zweiten Betrug erkennen
Die Ansprache folgt einem erkennbaren Muster.
Sie wurden kontaktiert. Seriöse Kanzleien und Ermittler rufen keine Geschädigten an. Wenn jemand von sich aus auf Sie zukommt, per E-Mail, Telefon, WhatsApp oder in einem Kommentar unter einem Beitrag, in dem Sie von Ihrem Verlust berichtet haben, ist das für sich genommen das stärkste Warnsignal.
Sie sollen zuerst zahlen. Eine Gebühr, ein Vorschuss, ein Honorar, eine Kaution, eine Steuer, eine Freigabezahlung. Der Name wechselt, die Reihenfolge nie: erst Ihr Geld, dann angeblich Ihr Geld zurück.
Man kennt Ihren Fall. Die Plattform, die Beträge, manchmal den Namen Ihres früheren „Beraters”. Das wirkt wie ein Beweis für Kompetenz. Es ist ein Beweis dafür, dass die Daten aus dem ersten Betrug stammen.
Es wird ein Ergebnis zugesagt. Eine Quote, eine Frist, eine Erfolgsgarantie. Niemand, der ehrlich arbeitet, kann so etwas versprechen.
Man fragt nach Ihrer Wiederherstellungsphrase. Das ist kein Warnsignal mehr, sondern der Diebstahl selbst. Mit diesen zwölf oder vierundzwanzig Wörtern ist Ihre Wallet leer, bevor das Gespräch endet. Niemand braucht sie jemals. Wir fragen nie danach, und keine Behörde tut es.
Blockchain-Analysen als Verkaufsinstrument
Häufig wird ein „Bericht” vorgelegt: Wallet-Adressen, Transaktions-Hashes, Pfeile zwischen Kästchen, ein Logo oben rechts.
Diese Daten sind meist echt und vollkommen wertlos als Leistung, denn jede öffentliche Blockchain ist frei einsehbar. Jeder kann diese Angaben in einem Block-Explorer nachschlagen, kostenlos, in wenigen Minuten. Der Bericht beweist, dass jemand eine Website bedienen kann. Danach kommt die Rechnung.
Was Sie stattdessen tun sollten
Wenn Sie Geld an eine betrügerische Plattform verloren haben, sind die Schritte, die tatsächlich etwas bewirken, unspektakulär und kosten nichts.
Melden Sie sich noch heute bei Ihrer Bank, Ihrem Kartenanbieter oder Ihrer Kryptobörse und verlangen Sie die Betrugsabteilung. Nur hier entscheiden Stunden über das Ergebnis.
Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Das geht über die Onlinewache Ihres Bundeslandes und Sie erhalten ein Aktenzeichen, das Sie später brauchen.
Melden Sie den Fall der BaFin. Die Aufsicht ermittelt nicht in Einzelfällen und holt kein Geld zurück, aber Ihre Meldung fließt in genau die Warnungen ein, die den nächsten Menschen erreichen.
Und wenn Sie an finanzforensik.com oder einen vergleichbaren Anbieter bereits gezahlt haben: Erfassen Sie diese Zahlung getrennt von Ihrem ursprünglichen Verlust. Sie ist eine eigene Straftat, sie liegt zeitlich näher, und je jünger eine Zahlung ist, desto eher lässt sie sich noch zurückholen.
So läuft der Betrug bei finanzforensik.com ab
Immer gleich, mit erstaunlich wenig Abwechslung. Wenn Sie zwei oder drei dieser Schritte wiedererkennen, sind Sie an dieselbe Gruppe geraten.
- Kontakt. WhatsApp, Telegram, Instagram oder Dating-App
- Betreuer. Ein „Berater“ baut über Wochen Vertrauen auf
- Kryptobörse. Sie eröffnen ein echtes Konto bei Kraken, Coinbase, Bitpanda
- Weiterleitung. Die Coins gehen an eine Wallet, die nicht Ihnen gehört
- Gesperrt. finanzforensik.com verlangt Gebühren und zahlt nie aus
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Der Kontakt kommt nicht über Geld
Eine angeblich falsch zugestellte WhatsApp. Eine Frau oder ein Mann auf einer Dating-App. Eine Instagram- oder TikTok-Anzeige mit einem bekannten Gesicht und einer erfundenen Schlagzeile. Eine Einladung in eine Telegram- oder WhatsApp-Gruppe, in der angeblich Trading-Signale geteilt werden. Über Ihr Geld wird tagelang bis wochenlang kein Wort verloren.
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Sie bekommen einen persönlichen Betreuer
Ein „Anlageberater", ein „Account Manager", ein „Mentor". Er ruft an, er schreibt morgens, er fragt nach Ihrer Familie. Diese Phase dauert bewusst lange, weil sie das Einzige ist, was später den Unterschied macht: Sie vertrauen einem Menschen, nicht einer Website.
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Sie sollen ein Konto bei einer echten Kryptobörse eröffnen
Und zwar bei einer seriösen: Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison der Börse Stuttgart, Bitvavo, Bitcoin.de oder Binance. Das ist kein Versehen, sondern der wichtigste Trick der ganzen Masche. Sie durchlaufen dort eine echte Identitätsprüfung, Ihre Bank sieht eine Überweisung an ein reguliertes Unternehmen, und alles fühlt sich geprüft an. Bis hierher ist auch alles echt: Sie kaufen tatsächlich Bitcoin, Ethereum oder USDT, und sie gehören tatsächlich Ihnen.
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Sie überweisen die Kryptowerte weiter, und da ist das Geld weg
Jetzt bekommen Sie eine Wallet-Adresse und die Anweisung, Ihre Coins von der Börse auf „Ihr Handelskonto" bei finanzforensik.com zu senden. Diese Wallet gehört nicht Ihnen. Manchmal wird Ihnen stattdessen gesagt, Sie sollen AnyDesk oder TeamViewer installieren, damit man Ihnen „beim Einrichten hilft", und dann macht es jemand anderes von Ihrem Bildschirm aus. In beiden Fällen ist das der Moment, in dem der Schaden entsteht, nicht der Kauf bei der Börse.
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Die Zahlen steigen, und eine kleine Auszahlung funktioniert
Das Dashboard zeigt Gewinne. Sie fordern ein paar hundert Euro an und bekommen sie tatsächlich. Das ist der billigste Teil des gesamten Ablaufs und der wirksamste, denn er verwandelt Vorsicht in Vertrauen. Kurz darauf kommt die Aufforderung, deutlich mehr einzuzahlen, oft verbunden mit einer angeblich einmaligen Gelegenheit und einer Frist.
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Die große Auszahlung wird nie abgelehnt, sondern verteuert
Eine Ablehnung würde das Gespräch beenden. Stattdessen taucht eine Bedingung auf, und die kostet Geld: eine Quellensteuer, eine Gebühr für die Geldwäscheprüfung, eine Versicherung, ein Upgrade auf eine höhere Kontostufe, ein Liquiditätsnachweis. Sie zahlen, und es kommt die nächste Forderung. Keine davon gibt jemals etwas frei, weil es nichts freizugeben gibt. Das angezeigte Guthaben ist eine Zahl in einer Datenbank, die diesen Leuten gehört.
- Bietet die Rückführung verlorener Kryptowerte an, was technisch niemand leisten kann
- Kontaktaufnahme erfolgt von sich aus, meist per E-Mail an bereits Geschädigte
- Gebühr, Vorschuss oder „Freigabezahlung“ wird vor jeder Leistung verlangt
- Name suggeriert forensische Expertise ohne Zulassung, Registrierung oder Nachweis
- Vorlage angeblicher Blockchain-Analysen, die aus frei zugänglichen Explorern stammen
- Frage nach Wallet-Wiederherstellungsphrase oder privaten Schlüsseln
- Behauptung, mit Behörden oder der BaFin zusammenzuarbeiten
Kommt Ihnen das bekannt vor?
Dann sind Sie nicht der Erste. Schildern Sie in fünf kurzen Fragen, was bei finanzforensik.com passiert ist. Kostenlos, ohne Vorschuss, und ein Mensch liest es.
Wir sind kein Rückholdienst und versprechen keine Rückholung. Wir verlangen niemals eine Vorauszahlung und fragen nie nach Ihrer Wiederherstellungsphrase.
Welche Wege bei finanzforensik.com noch offen sind
Ob Geld zurückkommt, entscheidet sich fast ausschließlich daran, wie Sie gezahlt haben und wie schnell Sie handeln. Suchen Sie Ihren Zahlungsweg heraus.
Kreditkarte ca. 120 Tage
Hier stehen die Chancen am besten. Über das Chargeback-Verfahren von Visa und Mastercard können Sie die Zahlung zurückbuchen lassen, wenn die versprochene Leistung nie erbracht wurde. Ansprechpartner ist Ihre kartenausgebende Bank, nicht die Plattform.
SEPA-Überweisung Stunden
Ihre Bank kann bei der Empfängerbank einen Überweisungsrückruf anstoßen. Das wirkt nur, solange das Geld dort noch liegt. Die Empfängerkonten sitzen meist bei E-Geld-Instituten in Litauen, Lettland, Zypern oder Malta. Genau deshalb ist der Anruf bei der Betrugsabteilung der erste Schritt und nicht der dritte.
Lastschrift 8 Wochen
Am einfachsten: Eine SEPA-Lastschrift können Sie als Verbraucher acht Wochen lang ohne Angabe von Gründen zurückgeben, bei einer nicht autorisierten Lastschrift sogar dreizehn Monate. Das geht im Online-Banking selbst.
Kryptowerte über Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison oder Bitcoin.de sofort melden
Der wichtigste und am häufigsten übersehene Weg. Eine bestätigte Transaktion lässt sich nicht rückgängig machen, aber das Geld bleibt selten im Nichts: es wird weitergeleitet und landet fast immer wieder bei einer regulierten Börse, die es auszahlen soll. Melden Sie die Empfängeradresse deshalb sofort Ihrer eigenen Börse und, wenn bekannt, der Zielbörse.
Börsen sperren gemeldete Adressen, und je früher eine Adresse markiert ist, desto größer die Chance, dass beim nächsten Weiterleiten etwas hängen bleibt. Sie brauchen dafür die Transaktions-IDs aus Ihrem Börsenkonto.
Strafanzeige jederzeit
Kostenlos über die Onlinewache Ihres Bundeslandes. Sie bekommen ein Aktenzeichen, das Banken, Börsen und das Finanzamt später verlangen, und die Staatsanwaltschaft kann Kontensperren und Auskünfte durchsetzen, die Ihnen als Privatperson verschlossen sind. Mehrere Anzeigen zum selben Anbieter aus verschiedenen Bundesländern führen regelmäßig zu einem Sammelverfahren.
Was nicht funktioniert: jede Zahlung an finanzforensik.com selbst. Wer Ihnen sagt, eine Steuer, eine Gebühr oder ein Liquiditätsnachweis gebe Ihr Guthaben frei, hilft Ihnen nicht, sondern holt die zweite Runde.
Ausführlich, mit allen Fristen und dem Wortlaut, den Bank und Börse hören müssen: Geld zurückholen, welcher Weg und welche Frist. Woran Sie erkannt hätten, dass eine Wallet Ihnen nicht gehört, steht unter Warum Betrüger Sie zu Kraken und Bitpanda schicken.
Sie haben an finanzforensik.com gezahlt
Die Reihenfolge ist danach geordnet, was das Ergebnis noch verändern kann. Der erste Schritt ist der wichtigste, und er ist kostenlos.
- 01
Keine weitere Zahlung
Keine Gebühr, keine Steuer, kein Upgrade gibt ein Guthaben frei. Auf jede Zahlung folgt die nächste Forderung.
- 02
Heute Bank oder Börse anrufen
Betrugsabteilung verlangen. Nur hier entscheiden Stunden. Empfängerkonto oder Wallet-Adresse bereithalten.
- 03
Bei der BaFin melden
Verbrauchertelefon 0800 2100500. Die Aufsicht holt kein Geld zurück, aber Ihre Meldung fließt in die nächste Warnung ein.
- 04
Anzeige erstatten
Über die Onlinewache Ihres Bundeslandes. Sie erhalten ein Aktenzeichen, das Sie später brauchen.
Und danach: Rechnen Sie damit, dass Sie jemand kontaktiert und anbietet, Ihr Geld gegen eine Vorauszahlung zurückzuholen. Das ist der zweite Betrug. Die BaFin warnt ausdrücklich davor. Niemand Seriöses fragt nach Ihrer Wallet-Wiederherstellungsphrase oder Ihren privaten Schlüsseln, und wir tun es nie. Woran Sie diese Anrufe in einem Satz erkennen, steht unter Der zweite Betrug.
Noch nichts gemeldet?
Fall in 2 Minuten schildernWas Ihre Meldung bei uns bewirkt
-
Sie erfahren, welcher Weg bei Ihnen noch offen ist
Kreditkarte, Überweisung, Lastschrift und Kryptobörse haben völlig unterschiedliche Fristen und völlig unterschiedliche Ansprechpartner. Wir sehen diese Fälle täglich und sagen Ihnen, welcher Ihrer Wege noch trägt und wen Sie zuerst anschreiben müssen. Kostenlos, ohne Vorkasse.
-
Sie bekommen die richtige Formulierung
Eine Rückbuchung scheitert selten daran, dass sie unmöglich wäre, sondern daran, dass sie falsch beantragt wird. Wir sagen Ihnen, welche Begriffe die Betrugsabteilung hören muss, welche Transaktions-IDs die Börse braucht und was in die Anzeige gehört, damit ein Aktenzeichen entsteht, mit dem sich arbeiten lässt.
-
Wallet-Adressen wirken nur, wenn sie gemeldet sind
Eine Empfängeradresse, die bei den Börsen markiert ist, kann Auszahlungen blockieren, auch Monate später und auch für andere Geschädigte. Eine Adresse, die niemand meldet, kann gar nichts. Jede Meldung bei uns macht die nächste Meldung wirksamer.
-
Ihr Fall geht in den nächsten Eintrag ein
Diese Leute wechseln Namen und Domain und behalten Technik, Telefonnummern und Personal. Wer die neue Domain als Erster meldet, sorgt dafür, dass die nächste Person sie findet, bevor sie zahlt. Personenbezogene Angaben aus Meldungen erscheinen dabei nie auf der Website.
- Ist finanzforensik.com Betrug?
- Ja. finanzforensik.com nimmt Geld entgegen und zahlt es nicht aus, und die Forderungen, die vor einer Auszahlung auftauchen, sind Teil desselben Ablaufs. Belegt ist das durch die Warnmeldung der BaFin vom 14. September 2026, die auf dieser Seite im Wortlaut steht: der Betrieb läuft ohne die erforderliche Erlaubnis. Wer dort einzahlt, hat keine Einlagensicherung und keine Stelle, die im Streitfall eingreift.
- Ist finanzforensik.com seriös? Erfahrungen von Betroffenen
- Nein, und die Erfahrungsberichte laufen alle auf dasselbe hinaus: Der Einstieg ist freundlich, eine kleine Auszahlung funktioniert, die große nicht mehr. Danach kommen Forderungen, die immer größer werden, und irgendwann ist das Konto gesperrt und der Betreuer verschwunden. Positive Bewertungen zu solchen Plattformen sind in aller Regel gekauft oder stammen aus der Anfangsphase, in der noch ausgezahlt wurde.
- Warum funktioniert meine Auszahlung bei finanzforensik.com nicht?
- Weil an dieser Stelle das Einsammeln endet. Der Auftrag wird meist angenommen und dann an eine Zahlung geknüpft: Steuer, Gebühr, Versicherung, Kontoupgrade. Auf jede Zahlung folgt die nächste Forderung, und keine gibt ein Guthaben frei. Stellen Sie die Zahlungen ein und wenden Sie sich noch heute an Ihre Bank oder Kryptobörse.
- Bekomme ich mein Geld von finanzforensik.com zurück?
- Das hängt weit mehr davon ab, wie Sie gezahlt haben, als davon, wen Sie beauftragen. Kartenzahlungen lassen sich oft zurückbuchen, Überweisungen manchmal zurückrufen, solange das Geld auf dem Empfängerkonto liegt. Eine bestätigte Krypto-Transaktion kann niemand rückgängig machen. Wer gegen Vorauszahlung eine Rückholung verspricht, begeht die nächste Straftat.
- Warum kann ich mich bei finanzforensik.com nicht mehr einloggen?
- Weil der Zugang abgeschaltet wurde, nicht weil etwas kaputt ist. Ein gesperrtes Konto, eine Fehlermeldung beim Login oder eine App, die sich plötzlich nicht mehr verbindet, kommen fast immer kurz nach einer Auszahlungsanfrage oder kurz nachdem jemand aufgehört hat zu zahlen. Das angezeigte Guthaben war ohnehin nur eine Zahl in einer fremden Datenbank. Sichern Sie jetzt Screenshots und Chatverläufe, solange Sie noch etwas davon haben.
- Hat finanzforensik.com eine Erlaubnis oder Lizenz?
- Hat sie nicht, und Sie können das in zwei Minuten selbst nachprüfen: Der Name steht in keiner öffentlichen Zulassungsdatenbank. Die Lizenznummer, das Registersiegel und die Aufsichtsplakette auf der eigenen Website sind abgeschrieben, meist bei einem echten Institut, das davon nichts weiß. Genau dafür sind sie da.
- Ich wurde angerufen und mir wurde Rückholung angeboten. Was tun?
- Legen Sie auf und zahlen Sie nichts. Auf den ersten Betrug folgt fast immer ein zweiter Anruf, weil in diesem Umfeld bekannt ist, wer bereits gezahlt hat: Listen von Geschädigten sind hier die wertvollste Ware. Die Anrufer geben sich als Kanzlei, Ermittlungsdienst oder Chargeback-Spezialist aus und verlangen eine Gebühr im Voraus. Niemand Seriöses verlangt Vorkasse, und niemand Seriöses fragt nach Ihrer Wallet-Wiederherstellungsphrase oder Ihren privaten Schlüsseln.
Wir geben eine öffentlich veröffentlichte Warnung der Finanzaufsicht wieder und zitieren sie wörtlich. Wir erheben keine eigenen strafrechtlichen Vorwürfe, sind keine Behörde, keine Rechtsanwaltskanzlei und kein Rückholdienst. Maßgeblich ist die Veröffentlichung der Behörde, auf die dieser Eintrag verlinkt. Zum Verfahren: Methodik und Korrekturen.